
Roland Schütz
Experimentierlabor für die Arbeit der Zukunft
Geschäftsführer von Code Q. Seine eigene Agentur hat er in den letzten zwei Jahren auf KI umgestellt und führt sie seither als Experimentierlabor. Contributor bei mehreren Open-Source-Softwareprojekten und bekanntes Gesicht in der Wiener Webentwickler-Szene. Wir zeigen nichts, was bei uns nicht selbst läuft.

In eigenen Worten
Ich baue seit zwanzig Jahren Software und führe eine Agentur, die davon lebt, dass diese Software danach zuverlässig läuft. Seit KI mitten in unserer Arbeit steckt, interessiert mich eine andere Frage: nicht welches Werkzeug das beste ist, sondern was ein Betrieb ändern muss, damit ein Werkzeug überhaupt etwas bringt.
Das kann man schlecht erklären und gut vormachen. Deshalb probieren wir jede Methode zuerst bei uns aus, an echten Abläufen, und messen das Ergebnis. Geht die Rechnung nicht auf, schaffen wir sie wieder ab. Was übrig bleibt, empfehlen wir. Der Rest steht in der Kolumne, als Fehlschlag.
Ich schreibe hier darüber, was dabei herauskommt: über Abläufe, die sich rechnen, über Zahlen mit Quelle und über die Stellen, an denen Automatisierung teurer ist als Handarbeit.
Woher du ihn vielleicht kennst
- Agents for WorkCo-Gründer
- Baut das Angebot, mit dem Unternehmen einen teuren Ablauf umstellen statt Werkzeuge einzuführen.
- Code QGründer und Geschäftsführer
- Digitalagentur in Wien, mehrfach ausgezeichnet. Heute zugleich das Labor, in dem die Methode zuerst am eigenen Betrieb erprobt wird.
- ViennaJS · Neos CMS ViennaOrganisator
- Zwei Wiener Entwickler-Treffen mit je über tausend Mitgliedern.
- Technische Universität WienStudium
- Software Engineering, dazu das Curriculum Innovation — und lange Gespräche über Software-Architektur in der Kaffeefabrik.
Kolumne von Roland Schütz
- AdoptionDie sieben Stufen der KI-AdoptionEin Leitfaden, um den eigenen Stand der KI-Adoption einzuordnen, mit Beispiel-Prompts und Hinweisen, woran du erkennst, dass du bereit für die nächste Stufe bist
- BauenJeder neue KI-Workflow bekommt bei mir eine ProbezeitEin Chief of Staff ohne Arbeit, Morning Briefings, die niemand las, ein Kontakt-Tool, das ich nie befüllt habe: Keines meiner gescheiterten Systeme hatte je einen Auftrag. Seither bekommt jeder Workflow einen Aufgabenbereich, eine Frist und ein Stop-Kriterium — und erst dann einen festen Platz.
- EntscheidenDie KI beantwortet auch die falsche Frage souveränEine KI-Empfehlung wäre genauso überzeugend, wenn sie zum Gegenteil raten würde. Prüfen lässt sie sich nur gegen eine eigene Position — und die entsteht, indem man die Entscheidung vorher in ihre Ziele zerlegt.
- Entscheiden„80 Prozent an die KI“ — mein Merksatz kommt ins RutschenIch habe Führungskräften beigebracht, dass die kritischen 20 Prozent beim Menschen bleiben. Die Studien, die ich seither gelesen habe, tragen diesen Satz nicht — und die ehrlichere Antwort stand längst im selben Handout.